Hochwertige Textanalyse für deine wissenschaftliche Arbeit


Hochwertige Textanalyse für deine wissenschaftliche Arbeit
Die Textanalyse für die wissenschaftliche Arbeit ist hoch anspruchsvoll. Mit einer gründlichen Vorbereitung ist die Aufgabe aber gut zu meistern.

Was ist eine Textanalyse?

Die Textanalyse ist die Voraussetzung für die weitere Bearbeitung eines Textes. Bei einer Analyse werden die verschiedenen Bestandteile eines Textes in Bezug zueinander gesetzt. Das setzt voraus, dass die einzelnen Aspekte erkannt und schließlich herausgearbeitet werden konnten. Nahezu jeder Text eignet sich für eine Analyse. Unterschied wird allerdings zwischen der literarischen Analyse und der Analyse eines Sachtextes


Die Herausforderung in Teilschritten betrachten

Lange wissenschaftliche Texte können durchaus abschreckend wirken. Wird im Rahmen des Studiums eine Textanalyse verlangt, zeigt sich schnell, wer der Aufgabe gewachsen ist. Einer der größten Fehler passiert oft schon, bevor die ersten Abschnitte gelesen sind und das erste Wort geschrieben ist. Angesichts der Mammutaufgabe neigen manche Studierende dazu, die Aufgabe auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, stets mit dem Hintergedanken, dass man sich dafür besonders viel Zeit nehmen müsse, möglichst auch ohne die Unterbrechung durch andere Arbeiten. 
Das führt dann regelmäßig dazu, dass die Zeit später knapp wird. Besser ist es, die Aufgabe sofort anzugehen, aber mit einer geeigneten Strategie.


Große Aufgaben in Abschnitte unterteilen

Fehlt es an entscheidendem Hintergrundwissen, ist es besser, sich zunächst mit der einführenden Literatur zu befassen. Auch eine Auseinandersetzung mit dem Autor ist wichtig. Nur wer den Inhalt und die Hintergründe kennt, kann sich an eine Textanalyse wagen. Dazu gehört auch, die Schriften und Erkenntnisse zu kennen, mit denen sich der Autor befasst hat. Die Eckpfeiler der Vorbereitung und des wissenschaftlichen Arbeitens sind: 
  • Recherchieren
  • Dokumentieren
  • Zitieren
  • Schreiben
  • Verifizieren
  • Wird die Reihenfolge beachtet, ist die Basis für die Textanalyse gelegt.
     

    Konkrete Fragestellungen formulieren

    Bevor die Analyse beginnt, ist das Textverständnis zu prüfen. Das lässt sich mit einer kurzen Zusammenfassung realisieren. Im Fokus steht die Frage, worum es bei dem Text überhaupt geht. 
    Im nächsten Schritt empfiehlt sich, die Textstellen zu markieren und in Fragen, Erklärungen und weitere Besonderheiten zu unterscheiden. Die jeweils farblich abweichende Markierung hat sich besonders bewährt. Das erleichtert später die Zuordnung allein durch das Betrachten des Textes. Stellt der Autor mehr Fragen, als er Antworten liefert? In welchem Bezug stehen die Fragen und die Antworten zueinander und wie ist die Überleitung von den Fragen zu den Antworten. 


    Umgang mit Fremdwörtern

    Auch fortgeschrittenen Studierenden wird es immer mal wieder passieren, dass ein wissenschaftlicher Text unbekannte Fremdwörter enthält. Vor allem Begriffe aus anderen Sprachen, zumeist aus zitierten Quellen, sind eine Herausforderung. „Mut zur Lücke“ gilt nicht für Textanalysen. Wer aus dem Sinnzusammenhang übersetzt oder interpretiert, läuft Gefahr, den Text falsch zu verstehen und entsprechend Fehler in der Analyse zu provozieren. Das ist ein grober Fehler, der sich auf die Note niederschlägt. Zudem besteht bei einer Textanalyse keine Notwendigkeit, auf das Nachschlagen von Fremdwörtern zu verzichten. 


    Text gliedern und damit übersichtlich gestalten

    Lange Texte wollen verstanden werden. Um Fehler zu vermeiden und die Vorgehensweise zu erleichtern, werden lange Beiträge in Abschnitte unterteilt. Noch besser gelingt die Übersichtlichkeit, wenn der Studierende zusätzliche Zwischenüberschriften verfasst. Es ist ein Fehler, den Gesamttext, der möglicherweise über keine einzige Zwischenüberschrift verfügt, komplett zu analysieren, ohne ihn kleinteilig zu betrachten. Studienanfänger glauben mitunter, der Herausforderung gewachsen zu sein und meinen, dass die Gesamtherangehensweise von ihnen erwartet wird. Zwischenüberschriften erleichtern das Verständnis aber und helfen, Fehler zu vermeiden. Das Ergebnis ist entscheidend. 
     

    Nie auf Randbemerkungen verzichten

    Randbemerkungen helfen, die Gedanken zu ordnen. Dazu ist es wichtig, den Text mehrfach zu lesen und möglichst die verschiedenen Abschnitte kurz erneut zusammen zu fassen. Dadurch wird deutlich, ob sich Gedankenfehler eingeschlichen haben oder ob sich das Textverständnis mit jedem erneuten Lesen auch wirklich verbessert. 
     

    Verfassen der Analyse

    Die Analyse beginnt mit der Einleitung. Der Tempus ist Präsens. Die Einleitung beginnt mit einer kurzen Darstellung der Zielsetzung und der Beantwortung der fünf W-Fragen. Es folgt der Hauptteil, indem zunächst der Autor vorgestellt wird. Im nächsten Schritt stellt sich die Frage nach dem Argumentationsaufbau. Auch der formale Textaufbau ist von Bedeutung und damit die Beantwortung der Frage, warum der Verfasser sich so entschieden hat. 


    Gliederung des Autors berücksichtigen

    Eine große Herausforderung ist, der Textanalyse eine Struktur zu geben, ohne dabei die Textstruktur des Autors zu verändern. Die Analyse folgt dem Original. Dazu gehört auch, sensibel für die Intentionen zu bleiben: 
    1. An wen richtet sich der Autor?
    2. Welche Vorgehensweise wählt er?
    3. Warum entscheidet er sich für die gewählte Vorgehensweise?

    Sprache und Stil nicht vernachlässigen

    Sprache und Stilmittel können von Bedeutung sein. Dazu gehören rhetorische Mittel und auch Schlüsselworte. Entscheidend ist dann nicht nur, dass sie verwendet werden, sondern auch die Frage, warum und an welcher Stelle. Mit der Erwähnung zeigt der Studierende, dass ihm mögliche Besonderheiten aufgefallen sind. 


    Die Checkliste hilft

    Mit einer Checkliste zur richtigen Vorgehensweise können Studierende vermeiden, dass ihnen bei der Textanalyse des wissenschaftlichen Beitrags Fehler unterlaufen. Die Checkliste hilft beim Lesen des Textes. So wird der rote Faden der späteren Analyse schon jetzt sichtbar. Sie hilft aber auch beim späteren Verfassen. Der Abschluss der Textanalyse sollte immer auch das erneute Prüfen der Checkliste beinhalten. So lässt sich sicherstellen, dass alle Punkte abgearbeitet sind. 


    Gründliche Prüfung zum Abschluss

    Für den Abschluss wird das Fazit formuliert. Dazu sollten alle vorab verfassten Teile der Analyse noch einmal gründlich gelesen werden. Das Fazit muss schlüssig zum Text passen. Es zeigt sich immer wieder, dass es sinnvoll ist, die fertige Analyse erst einmal für ein paar Tage beiseite zu legen. Nach dem erneuten Lesen des zu analysierenden Textes wird der Analyse noch einmal kritisch und langsam geprüft. Es ist nicht ungewöhnlich, dass kleinere, schlimmstenfalls auch größere Ungereimtheiten mit diesem Zeitabstand deutlich werden. Auch deshalb ist es wichtig, großzügig an die Zeitplanung zu gehen.