Korrektur und Lektorat einer Bachelorarbeit


Korrektur und Lektorat einer Bachelorarbeit

Eine wissenschaftliche Abschlussarbeit fordert eine Menge Know-how ein. Aus diesem Grund gibt es abschließend die Möglichkeit, die Facharbeit Korrekturlesen oder Lektorieren zu lassen. Prinzipiell ist die Korrektur die abgeschwächte Form des Lektorats und Bestandteil jeder Facharbeit, denn schnell einmal können sich kleine Flüchtigkeitsfehler einschleichen. Ob ein Lektorat notwendig ist, können Studierende individuell entscheiden, denn es stellt die lukrative Alternative dar. 

Korrekturlesen ist immer wichtig

Ein Korrektor beseitigt Grammatikfehler und ordnet Satzzeichen passend an. Das Ziel ist es, die Bachelor- oder Masterarbeit fachgerecht auf Fehlerquellen zu überprüfen und diese direkt zu korrigieren. Dadurch wird sichergestellt, dass der Lesefluss vorhanden ist und Fachbegriffe richtig geschrieben sind. Die stilistische Optimierung ist jedoch kein Bestandteil einer Korrektur und bleibt unberücksichtigt. Es gilt daher vorab zu klären, ob die Abschlussarbeit lediglich ein Korrekturlesen notwendig macht oder die Prüfung umfassender ausfallen soll. 

Wer bereits erfolgreich eine wissenschaftliche Facharbeit geschrieben hat, wird eventuell mit bei einem Korrektor genau die richtige Anlaufstelle gefunden haben. Diese Vorgehensweise ist besonders dann vorteilhaft, wenn auf keinen Fall Änderungen am Satzbau vorgenommen werden sollen. Manchmal reicht es auch einfach aus, eine Facharbeit korrigieren zu lassen. Besonders dann, wenn es sich zum Beispiel um die zweite akademische Abschlussarbeit handelt oder bereits ein Betreuer vor Ort ist. Nicht zu vergessen sind auch die preislichen Aspekte. Wohingegen das Korrigieren keine immensen Kosten einfordert, kann der Preis eines Lektors etwas in die Höhe schnellen. 


Korrektur trotz Erfahrungswerte 

Wie das gesamte Studium, so verlangt auch das wissenschaftliche Schreiben gewisse Vorkenntnisse und Übung. Eine Bachelor- oder Masterarbeit soll das Studium krönen und die Vorarbeit ist bereits der halbe Gewinn. Daher ist es absolut legitim, einen Coach zu engagieren oder sich an einen Korrektor zu wenden. Wer einfach einmal Korrekturlesen lassen möchte, muss keine großartige Vorplanung machen und dennoch ist es ein wichtiger Schritt. Einfach einmal darauf zu verzichten, ist nicht der ideale Ansatzpunkt. Auch Studierende, die bereits eine Menge Erfahrung im wissenschaftlichen Schreiben besitzen, sollten nicht auf die Korrektur verzichten. Schließlich sehen vier Augen immer mehr als zwei. 

Bestandteile Korrektur: 

  • Korrektur Rechtschreibung, Zeichensetzung 
  • Keine Stiloptimierung
  • Kein Feedback


Das lukrative Lektorat

Ein Lektorat geht über die Korrektur hinaus. Es wird nicht nur die Grammatik und Zeichensetzung überprüft, sondern auch die Stiloptimierung. Dadurch steht der angemessene Schreibstil im Fokus des Ganzen, ebenso wird auf die Vermeidung von unschlüssigen Sätzen und Wiederholungen geachtet. Im Mittelpunkt steht die Kohärenz und Konsistenz, die Zitierweise sowie der runde Satzbau. Ferner werden gewisse Auffälligkeiten kommentiert. Durch diese gesamte Prozedur bekommen Studierende ein umfassendes Feedback geliefert. 

Diese komfortable Prüfung übernimmt jedoch nicht das Schreiben an sich. Das heißt, ein Lektorat ist frei von inhaltlichen Abänderungen und zielt nicht darauf ab, Aussagen zu ergänzen oder abzuändern. Ein Lektorat kann immer in Anspruch genommen werden. Vorausgesetzt ist, es handelt sich um eine fachgerechte Anlaufstelle. 

Bestandteile Lektorat:

  • Korrektur von Rechtschreibung und Zeichensetzung 
  • Stilistische Optimierung 
  • Wissenschaftliches Feedback 


Studentenberatung als erste Anlaufstelle

Wer sich nicht sicher ist, ob ein Korrektorat oder Lektorat für die Bachelorarbeit passend ist, kann sich einfach einmal an die Studentenberatung wenden oder sich mit einer Agentur auseinandersetzen. Schlussendlich bleibt die Entscheidung natürlich bei den Studierenden selbst. Schließlich gibt die Studentenberatung sowie eine seriöse Agentur unverbindliche Auskünfte und stehen in erster Linie dafür ein, die individuell beste Lösung zu finden. 

Den meisten Studenten geht es prinzipiell einfach einmal darum, eine korrekt aufgearbeitete Bachelorarbeit auf das Papier zu kommen. Dass dabei der ein oder andere Satz nicht passend oder unverständlich ist, kann durchaus einmal vorkommen. Schließlich ist die Aufmerksamkeit erst einmal auf die Forschung und den Inhalt gerichtet. 

Lektoren im Beruf

Ein Lektor verfügt in der Regel über eine akademische Bildung oder hat sich auf anderer Weise bis hin zu diesem verantwortungsvollen Beruf hingearbeitet. Häufig sind es ehemalige Dozenten, Sprachspezialisten, wissenschaftliche Mitarbeiter oder haben sich sonstig intensiv mit der Materie befasst. Es sind rundum Kenner des wissenschaftlichen Schreibens und können eine wissenschaftliche Arbeit dementsprechend beurteilen. Sie finden Fehlerquellen, die einem Laien nicht direkt auffallen, allerdings bei einer Abschlussarbeit tragfähig sind. Wird eine lektorierte Abschlussarbeit an den Studierenden abgegeben, ist der Weg zum Druck nicht mehr weit. 
 

Hinweise zur Auftragsbearbeitung

In der Regel wird nach abgeschlossenem Korrektorat oder Lektorat bezahlt. Wie viel Zeit dafür eingeplant werden muss, ist allgemein nicht zu sagen. Steht bereits eine Abschlussarbeit in der nächsten Zeit an, dann ist eine frühzeitige Buchung eines Lektors hilfreich. Dieser Aspekt sollte natürlich ebenso auf dem Terminplan einen Platz finden, denn auch wenn es grundsätzlich auf den wissenschaftlichen Inhalt ankommt, muss die druckfertige Abschlussarbeit ebenso gewissen Normen und Vorgaben entsprechen. Nur dann ist eine Abschlussarbeit druckfertig und Professoren finden sich schnell und gut damit zurecht.