Schusseligkeit kann ernste Folgen haben


Schusseligkeit kann ernste Folgen haben

Kleine oder größere Satzzeichenfehler passieren Studenten besonders oft, wenn sie im Schreibfluss oder vertieft in ihre Bachelorarbeit, Magisterarbeit oder Dissertation sind. Wenn es nur allzu verständlich ist, dass du deine Seitenzahlen schaffen möchtest, solltest du dennoch die korrekte Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung nicht vernachlässigen. Denn bereits kleine Flüchtigkeitsfehler können den Sinn eines Satzes komplett zunichte machen. Zudem werden besonders akademische Arbeiten auf Herz und Nieren geprüft. Ein sehr strenger Prüfer kann dir schon einen kleinen Fehler sehr übel nehmen.

Wer jetzt denkt, dies ist nur auf die Arbeit und nicht auf den Arbeitstitel bezogen, der hat weit gefehlt. Satzzeichenfehler im Titel können auch ernste Konsequenzen und eine schlechte Benotung nach sich ziehen. Zudem wirkt sich ein Fehler gleich zu Beginn der Arbeit negativ auf die Qualität und den Gesamteindruck aus. Prüfer werden also weniger Interesse an deiner harten Arbeit zeigen und dich schon sofort in eine negative Schublade stecken. Um dies zu umgehen, solltest du deine verfasste Arbeit unbedingt Korrekturlesen.

Am besten lässt du diese Aufgabe von jemand anderen übernehmen. Denn manchmal überlesen wir sogar mehrmals selbst erstellte und offensichtliche Fehler. Optimal wäre es natürlich, wenn du deine Arbeit bei einem professionellen Korrektorat und Lektorat gegen prüfen lässt. Hier kannst du dir nicht nur sicher sein, dass deine wissenschaftliche Arbeit später fehlerfrei ist, sondern du hast stets einen kompetenten und versierten Ansprechpartner für spezifische Fragen an deiner Seite. Eine bessere Absicherung gibt es nicht.


Die Bedeutung einer korrekten Interpunktion bei akademischen Arbeiten

Ein Prüfer erkennt auf dem ersten Blick, ob eine wissenschaftliche Arbeit mit Hingabe, Disziplin und fundiertem Wissen erstellt wurde oder nicht. Sogar einzelne Zeilen oder Seiten, die du aus Zeitgründen nicht mehr nachprüfen konntest, kann ein Prüfer schnell ausmachen. Natürlich werden solche Textteile oft sehr negativ bewertet. Wenn du dir vielleicht denkst, dass dies nicht bei einem so großen Umfang auffällt, liegst du in der Regel falsch. Denn schließlich prüfen die Verantwortlichen schon seit Jahren akademische Texte.

Aus diesem Grund solltest du für die Erstellung deiner Arbeit in jedem Fall die gegebene Zeit strukturiert nutzen. Mache dir einen genauen Plan für die Recherche- und Schreibzeiten und fange nicht erst auf dem letzten Drücker an. Nichts ist schlimmer, als wenn du eine Arbeit abgibst, hinter der du nicht stehst. Dies führt nicht nur zu einem schlechten Gewissen, sondern vor allem zu einer ungünstigen Bewertung. Hole dir zudem rechtzeitig Unterstützung. Dies sollte am besten schon während des Erstellungsprozesses sein. Denn auf diese Weise können schon bestehende Textteile parallel geprüft und Verbesserungsvorschläge effektiv eingebunden werden.


Übliche Verdächtige: Diese Kommafehler werden oft gemacht

Natürlich hast du dir im Laufe deines Studiums schon in Hausarbeiten einen wissenschaftlichen Schreibstil angeeignet. Nichtsdestotrotz ist eine Abschlussarbeit noch einmal eine ganz andere Sache. Und das liegt nicht alleine nur an dem Umfang. Die Nervosität, eventuelle Versagensängste oder Zeitdruck können auch immer wieder zu Kommafehlern in wissenschaftlichen Arbeiten führen. Folgende Fehler treten in diesem Zusammenhang häufig auf:

  • Fehler beim Infinitiv
  • Teilsätze werden nicht aufgezeigt
  • Fehler bei Konjunktionen
  • Satzzeichenfehler bei Nebensätzen
  • willkürliche Kommasetzung nach Gefühl

Grundsätzlich wird ein Komma genutzt, um Haupt- und Nebensätze klar voneinander zu trennen bzw. zu gliedern. Eine Gliederung erfolgt zum Beispiel bei einem einzelnen Wort, Wortgruppen oder bei Aufzählungen. Damit du Flüchtigkeitsfehler bei der Erstellung deiner Arbeit vermeiden kannst, ist es sinnvoll, keine Schachtelsätze zu nutzen. Ein vorher gut durchdachter Satzbau kann auch an dieser Stelle helfen.

Darüber hinaus solltest du beim Zitieren auf eine korrekte und lückenlose Interpunktion achten. Denn schon das Vergessen von Anführungszeichen, Klammern oder anderen Satzzeichen kann zu einem Plagiatsvorwurf führen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass bei einer auf Deutsch verfassten Arbeit doppelte Anführungszeichen verwendet werden. Dabei sind die Satzzeichen am Anfang von einem Zitat unten und zum Schluss oben.

Ist aber eine Arbeit auf Englisch, so muss man beim Zitieren darauf achten, dass die Anführungszeichen am Anfang und Ende oben sind. Natürlich gibt es je nach Sprache auch hier noch andere Regeln. Wer sich bei Zitaten und der wörtlichen Rede unsicher ist, der sollte online nach einem passenden Schreibprogramm, Übungen oder Erläuterungen in der ausgewählten Sprache suchen.


Die wichtigsten Kommaregeln im Detail

Viele Studenten stellen sich die Frage, ob nicht der Inhalt mehr überwiegt als die korrekte Anwendung von Kommaregeln. Jedoch bedingt das Eine zwangsläufig das Andere. Denn eine richtige Anwendung von Rechtschreibung, Grammatik sowie Kommasetzung setzen die meisten Unis und Hochschulen bei ihren Studenten einfach voraus. Wer hier nicht glänzt, der riskiert eine schlechte Benotung. Aus diesem Grund solltest du dir folgende Regeln unbedingt zu Herzen nehmen.


Die Kommasetzung bei der Infinitivgruppe

Sehr häufig machen Studenten bei der Infinitivgruppe Fehler. Und dies ist auch sehr verständlich. Schließlich muss oder kann hier in manchen Fällen ein Komma gesetzt werden und manchmal darf es überhaupt nicht sein. Damit du aber weißt, wann und ob ein Komma gesetzt werden muss, solltest du dir Folgendes einprägen:

  • Das Komma kann gesetzt werden, wenn dadurch Klarheit erzeugt wird.
  • Das Komma muss gesetzt werden, wenn eine Infinitivgruppe mit anstatt, oder, um oder als eingeleitet wird. Zudem müssen Komata gesetzt werden, wenn es vor einem Nomen steht oder wenn ein direkter Bezug zu einem Pronomen besteht.


Die Kenntlichmachung von Teilsätzen

Gerade wenn Teilsätze übersehen werden, kann dies fatal sein. Um dies zu vermeiden, solltest du auf konjugierte Verben achten. Diese müssen grundsätzlich durch ein Komma getrennt werden.


Wie sieht es mit Konjunktionen aus?

Hier gibt es auch Fälle, bei denen ein Komma verlangt wird oder nicht. Ein Komma muss zum Beispiel bei denn, weil oder aber gesetzt werden. Dahingegen wird nach und oder, sowohl sowie entweder kein Komma gesetzt. Wer sich unsicher ist, der sollte hier in jedem Fall eine Rechtschreibprüfung zur Rate ziehen.


Tipps um Kommafehler zu vermeiden

Wie du siehst, gibt es einige Aspekte bei der Kommasetzung, die du bei der Erstellung deiner Arbeit beachten solltest. Oft reicht hier das einfache und vielleicht eingestaubte Schulwissen nicht aus. Aus diesem Grund solltest du:
 

  • dich vor dem Schreiben noch einmal mit den aktuellen Kommaregeln (Inifinitiv und Partizipgruppe) befassen.
  • dich über aktuelle Schreibregeln und Neuerungen hinsichtlich Rechtschreibung und Grammatik informieren.
  • dir ausreichend Zeit für das Verfassen, deine Freizeit und Ruhephasen nehmen.
  • deinen Alltag strukturieren und nicht erst kurz vor knapp mit dem Schreiben beginnen.
  • deinen Text Korrekturlesen lassen bzw. professionelle Unterstützung einholen.
  • Moderne Rechtschreibprogramme nutzen und hier auf eine aktuelle Version achten.


Der Mehrwert eines professionellen Korrektorats

Insbesondere Abschlussarbeiten, wie Bachelor- oder Masterarbeiten, haben einen gewaltigen Umfang. Nicht nur das Schreiben, sondern auch die Recherche nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Dabei können schon kleine Fehler, wie ein falsch gesetztes Komma bei Zitaten, zu einem Plagiatsvorwurf führen. Damit ist natürlich die gesamte Arbeit hinfällig und ein akademischer Titel wird nicht verliehen. Aus diesem Grund solltest du die korrekte Kommasetzung in deiner Arbeit in keinem Fall vernachlässigen.

Damit du auf der sicheren Seite bist und deine Arbeit guten Gewissens abgeben kannst, solltest du ein professionelles Korrektorat als Partner mit ins Boot holen. Das bietet dir nicht nur den Vorteil, dass deine Arbeit komplett fehlerfrei ist, sondern du erhältst auch lohnende Tipps und Verbesserungsvorschläge zu deinen Inhalten. Eine Investition in ein professionelles Korrektorat zahlt sich demnach für deine Zukunft mehr als doppelt aus.


Fazit

Die richtige Kommasetzung in einer akademischen Arbeit ist nicht immer ganz so einfach. Dennoch haben Studierende mittlerweile durch innovative Softwarelösungen sowie der Inanspruchnahme eines Korrektorats die Möglichkeit, ihre Benotung und ihre Zukunftsaussichten zu verbessern. Jeder Student hat es somit selbst in der Hand, wie erfolgreich er zukünftig im Berufsleben steht.